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Take me back to Bali and to my surf board

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Ich bin euch ja immernoch einen Reisebericht über Balis Küsten schuldig, nachdem ihr bereits Impressionen des Inlandes bekommen habt.
Je öfter ich Freunden oder Bekannten von unserer Asienreise berichte, umso mehr wird mir im Nachhinein deutlich, dass Bali die beeindruckendste Insel ist, die ich in Asien besucht habe. Und mittlerweile waren wir schon in Thailand, Malaysia, Singapur und eben Indonesien (Bali). Es sind weiß Gott nicht Balis Strände, denn die verlieren im Vergleich zu denen Malaysias. Es ist das Gefühl welches die Insel dir als Reisender gibt und die Überraschungsmomente, wenn du aus dem Staunen nicht mehr herauskommst. Ähnlich fühlten mein Freund und ich uns, als wir vor drei Jahren im Grand Canyon (USA) standen – einfach von der Natur überwältigt!

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Ähnlich wie bei unserer Erkundung des Bali-Inlandes (mit den wunderschönen Reisterassen), führen wir auch an den Küsten mit einem gemieteten Roller entlang. An den asiatischen Verkehr waren wir ja nun schon gewöhnt und ich persönlich finde Balis Straßen ziemlich okay. Wir haben uns in einem kleinen und neuen Hotel in Legian eingenistet: Neo Legian Jelantik Hotel. Dieses war sehr günstig und wir konnten von dort aus immer unsere Touren starten. Ein kleiner Hinweis an dieser Stelle für interkontinental-Frühstücks-Bevorzuger: Im Preis inbegriffen ist „nur“ ein asiatisches Frühstück, mit Reis, Schweinefleisch-süß-sauer (schön morgens um halb 9…) und Eierspeisen. Ein westliches Frühstück ist jedoch für wenig Geld zu bestellen.
Erste Amtshandlung am Kuta Beach war natürlich das Buchen eines Surfkurses. Sobald wir diesen Strand betraten, waren wir von der Menge an im Meer wartenden Surfern mehr als fasziniert und mussten erstmal nur starren. Kuta Beach ist dafür bekannt, an einigen Stellen für Surfanfänger geeignet zu sein. Jedoch hängt es ziemlich von dem Tidenhub ab, wie groß oder „klein“ die Wellen dort sind, also ruhig Surflehrer nach der perfekten Übungsstunde am Tag fragen. Wir sind nämlich bei unserem ersten Kurs an eine etwas „windige“ Lehrertruppe geraten, die einfach ihre Stunden verkaufen wollte und dabei nicht recht auf geeignete Wellen geschaut haben. Jedenfalls war das meine Einschätzung… Denn wer mich kennt weiß, dass ich so ziemlich vor Allem Angst habe! Ja, ich habe regelmäßig weiß Gott warum die Hosen voll und unsere Reisen bringen mich jedes Mal an meine persönlichen Grenzen. Aber ich meistere das bisher alles ganz gut ;). Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Ihr solltet bloß keine Angst vor den Wellen haben, sonst macht das kein Spaß oder ihr sitzt wie ich, beim ersten Kurs, vorne in der Brandung, weil ihr den fiesen Sturz vorm Brett und das 3-Liter-Wasser-Trinken erstmal verdauen müsst. Und ja, so ein Surfbrett beim Fall über die Birne gezogen zu bekommen ist auch nicht nett… Im Nachhinein betrachtet war allerdings der Sonnenbrand schlimmer, den ich mir bei meinem Brandungs-Schmoll-Sit-In geholt habe… Als die Wellen dann kleiner wurden, traute ich mich wieder ins Meer und siehe da, nur einige Versuche später stand ich doch tatsächlich meine erste Welle! Das hat so wahnsinnigen Spaß gemacht, dass wir uns die nächsten Tage immer den Vormittag zum Surfen freigehalten haben und erst ab Mittag unsere Erkundungstour entlang der Küsten starteten. Wir sind jetzt große Surffans und ich kann es kaum erwarten meine erlangten Skills zu verbessern. Fazit: Wer auf Bali Urlaub macht, MUSS einfach einen Surfkurs machen! Denn wenn sogar unsportliche Angsthasen wie ich das irgendwie (und mit Spaß) gebacken kriegen, dann wohl jeder!

Fährt man die Insel südwärts entlang, trifft man in Uluwatu auf DEN Surfprofi-Spot Balis. Wir haben uns bequem in eine Bar direkt am Abhang gesetzt, um das Treiben im Wasser zu beobachten. Denn immernoch faszinierte uns alle Vier allein das bloße Zuschauen, wie Surfer auf die perfekte Welle warten. Die Wellen waren gigantisch! Nie im Leben würde ich mich an der Stelle ins Meer wagen!
Im selbigen Ort findet man auch einen beeindruckenden Hindu-Tempel quasi direkt an der Steilküste, an den Abhängen. Und da war er wieder, dieser ehrfürchtige Moment, gebannt zwischen Staunen und dem Versuch, alles einzufangen… Die Brandung, die an den Felsen weit weit unten laut rauschte, Wellen die wie aus dem Nichts sich zu blauen Riesen auftürmen, grüner Dschungel im Hintergrund und mittendrin ein Tempel. Raus aus der Fast-Melancholie an dieser Stelle wieder ein Tipp an künftige Baliurlauber: Nehmt eure Sonnenbrillen bloß ab! Denn die dort raumlaufenden Äffchen (Makaken) schleichen sich an und schnappen sie euch direkt von der Nase weg. Die Sonnenbrille meiner Annemarie war dann nur dank des Tausches „Sonnenbrille gegen Schokolade“ wieder zu bekommen ;).

Einen letzten Food-Tipp habe ich noch für euch. Allgemein ist das Leben und auch das Essen auf Bali sehr sehr günstig. Aber ein äußerst leckeres und auch mega günstiges, balinesisches Gericht ist „Gado Gado“. Bestellt es einfach mal, wenn ihr da seid!

Frollein Julia is a young lady from Hamburg, Germany. Her profession is being a teacher, but despite this she is a fashion-, beauty- and travel-LOVER!

3 Comments

  1. Anika finestinfashion

    2013/10/03 at 10:14

    Du Surfer Girl! :) So toll hat das bei mir nicht geklappt! Aber ich werd auch niemals diese kleine Bar in Uluwatu vergessen, wo man so toll den Profis zusehen konnte! Alleine zuschauen macht schon Spaß!

  2. fromhearttoheel

    2013/10/04 at 10:20

    So tolle Bilder meine Liebe!
    Da bekomme ich direkt fernweh, raus aus dem regnerischen Oktober- rein in die warem Wellen.

    Alles liebe du cooles Surfer girl und ein schönes Wochenende

    Lara http://fromhearttoheel.com

  3. SnoopEmily

    2013/10/18 at 20:14

    Wow. Tolle Fotos! Wir planen 2014 auch einen Trip nach Bali, freue mich schon riesig. Ans Surfbrett habe ich mich bisher aber noch nicht gewagt^^.

    Liebe Grüße,
    Ines von snoopundemily.blogspot.de

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